DNA - Screening

Screening bedeutet in seiner wörtlichen Übersetzung ungefähr so viel wie „durchmustern“. So ein „Durchmustern“ ist heute untrennbar mit der Rassehundezucht verbunden und bedeutet im praktischen Sinn, dass ein Lebewesen, in unserem Fall der Zuchthund, auf ganz bestimmte Erkrankungen oder ein ganz bestimmtes Symptom untersucht wird.

Normalerweise kommt ein Tier zum Tierarzt, weil es ein oder mehrere klinische Symptome hat. Der Tierarzt hat das Ziel zu diagnostizieren, was dem Tier fehlt und schlussendlich möchte der Tierarzt eine Therapie finden, um das Tier zu heilen.

Anders ist das beim Screening, hier geht es darum festzustellen, ob das Tier eine ganz bestimmte Erkrankung hat, obwohl das Tier zum Zeitpunkt der Diagnose keine Symptome zeigt.

Wird nun im Rahmen der Zucht auf eine Screeninguntersuchung zurück gegriffen, so mit dem Ziel festzustellen, ob ein zur Zucht bestimmter Hund der Zuchtordnung bzw. den gesundheitlichen Vorgaben des Zuchtverbandes entspricht.

Der große Unterschied zwischen Diagnose und Screeningdiagnostik liegt somit in den ganz unterschiedlichen Anforderungen. Bei der Diagnose soll eine eventuell bestehende Krankheit anhand der Symptome festgestellt und geheilt werden, bei der Screeningdiagnostik soll festgestellt werden, ob eine Erkrankung besteht, obwohl zum Zeitpunkt der Diagnose keine Symptome gezeigt werden.