Die Maske, was versteht man darunter?

 

Eine Maske beim Hund wird genetisch vererbt. Auf unseren DNA-Tests steht sie unter Fellfarben E-Lokus. Es gibt die Bezeichnung EM und E.

EM steht für das Gen dunkle Maske, E für ein Gesicht ohne Maske (siehe Fotos).

Eine Maske bedeutet, dass im Gesicht des Papillons rund um die Augen bis hinunter zur Schnauze (ausgenommen die Blesse) das Fell dunkel gefärbt ist. Die Maske kann stark ausgeprägt sein wie beim letzten Foto oder etwas weniger so wie bei der Junghündin am ersten Foto. Bei tricolouren Hunden sieht man die Maske nicht, da das Fell dort ohnehin sehr dunkel ist. Aber auch sie können EM Träger sein, und eine schwarze Maske daher auch weitervererben.

Genotyp:

Auswirkungen:

e/e, E/E

Keine Kopie für Schwarzmaske → Keine Anlage für Schwarzmaske, der Hund hat eine helle Grundfarbe (e/e) oder eine dunkle Grundfarbe (E/e, E/E).

Em/e, Em/E

Eine Kopie für Schwarzmaske→ Die Farbe Schwarzmaske wird ausgeprägt, der Hund hat eine schwarze Maske.

Em/Em

Zwei Kopien für Schwarzmaske → Die Farbe Schwarzmaske wird ausgeprägt, der Hund hat eine schwarze Maske.

 

Der Erbgang ist autosomal-dominant, das bedeutet dass selbst wenn der Hund nur ein EM in der Genetik trägt, er eine dunkle Maske bekommt: (Das sieht dann im DNA-Screening so aus: EM/E).

Werden zwei Hunde verpaart, die EM/E besitzen so können bei den Welpen sowohl Maskenträger als auch wenige Hunde ohne Maske entstehen.

Hunde die von beiden Elternteilen ein E erben, (E/E) haben daher dann auch keine Maske.

Zum besseren Verständnis:

Der Welpe erbt von jedem Elterteil eines der beiden Gene, also entweder ein EM oder ein E. Wenn er von Mama ein E und auch vom Vater ein E erbt, so wird er keine Maske haben. Erbt er von einem der beiden ein EM, so hat er eine dunkle Maske. Dies kann dann im DNA-Screening so aussehen: EM/E oder EM/EM, je nachdem was er von Mutter oder Vater geerbt hat. 

 

Hunde mit Maske

 

Hunde ohne Maske

Karin Höller Schrenk/Zuchtwart PPKÖ

 

28.1.2021