Ursache und Übertragung: Die blutsaugenden Flöhe sind kleine, schmale und flügellose Insekten. Der Hund kann vom Hunde- oder Katzenfloh und seltener auch von anderen Floharten befallen werden. Die weiblichen Flöhe legen die Floheier ins Fell des Hundes ab, die dann überwiegend zu Boden fallen. Sie gelangen meist dorthin, wo das Tier ruht, auf den Liege- oder Schlafplatz. Aus dem Flohei entsteht die Flohlarve, daraus entwickelt sich die Flohpuppe, aus der schließlich ein erwachsener Floh schlüpft. Nur die erwachsenen Flöhe saugen Blut. Krankheitsanzeichen: Die Flohstiche führen zu Hautentzündungen im Bereich der Stichstellen. Häufig entwickeln Hunde gegen den Flohspeichel eine Allergie. Im Bereich des Rückens und der Hinterläufe entsteht dann eine juckende Hautentzündung mit Krusten und Schuppen. Vorbeugung und Behandlung: Die Flohbehandlung am Hund selbst kann z.B. durch Insektizidhalsbänder, durch Insektizidsprays oder durch Insektizidtropfen, die auf die Haut zu träufeln sind, erfolgen. Daneben sollten auch die „heranwachsenden“ Flöhe aus der Umgebung des Hundes entfernt werden. Dafür eignet sich häufiges Wischen der Böden und Fußleisten, Waschen der Tücher, Decken und Matratzen, auf denen der Hund gerne verweilt und gründliches Staubsaugen der Teppiche und Polstermöbel. Vor dem Saugen kann eine Mottenkugel oder der Rest eines gekürzten Flohhalsbandes in den Staubbeutel gelegt werden. Bei starkem Flohbefall kann ein Floh-Entwicklungshemmer die Flohbekämpfung in der Wohnung unterstützen. Ein tierärztlich verordnetes Spray wird dann im Bereich der Liegeplätze des Hund auf die nichtabwaschbaren Oberflächen (z.B. Teppiche und Polster) bis in die Ecken und Ritzen versprüht. Achten Sie darauf, dass Kinder nach Möglichkeit keinen Zugang zu den behandelten Flächen haben. Hunde, die ein Insektizidhalsband tragen oder die kürzlich mit einem äußerlichen Flohmittel behandelt wurden, sollten nicht von kleinen Kindern gestreichelt werden!